Federlinge erkennen und behandeln

Federlinge leben im Gefieder verschiedener Vögel - unter anderem auch beim Hausgeflügel, bei Kanarienvögeln oder auch Buchfinken. Die sogenannten Ektoparasiten gehören zu den Kieferläusen. Die unscheinbar wirkenden Läuse lassen sich mit bloßem Auge erkennen. Da sie sich immer auf einen ganz bestimmten Wirt festgelegt haben, gibt es etwa 3.000 verschiedene Arten von ihnen. Außer den Pinguinen können alle Vogelarten von einem Befall betroffen sein.

Mit ihrer Größe von ein bis drei Millimetern sind sie beim Untersuchen der Federn sehr gut zu erkennen. Mit ihren sechs Beinen sind sie allerdings sehr schnell und dank ihrer unauffälligen Farbe können sie sich gut ihrer Umgebung anpassen. So gibt es unter anderem graue, weiße und gelbe Exemplare. Die Übertragung der Parasiten erfolgt in erster Linie durch die direkten Kontakte zwischen den Vögeln oder auch über die herumliegenden Federn.



Vorkommen und Ernährung

Die flachen und länglichen Parasiten sind meist zwischen den Federn der unterschiedlichsten Vögel, meist an der Unterseite der Flügel, zu finden. In dieser warmen und dunklen Atmosphäre fühlen sie sich am wohlsten. Die Hühner-Federlinge halten sich außerdem gern auch an den Schwanzfedern auf.

Die Weibchen legen ihre Eier, sogenannte Nissen, an der Unterseite der Federn ab. Die Entwicklung vom Ei zu einem ausgewachsenen Parasiten dauert bei den Federlingen mindestens vier Wochen. Außerhalb eines Vogels, des sogenannten Wirts, können die Parasiten allerdings nur wenige Tage überleben.

Die lichtscheuen Lebewesen ernähren sich in erster Linie vom Material der Federn, insbesondere vom Kreatin aus den Federkielen. Mit ihrem starken Kiefer knabbern sie diese an und beschädigen sie, bis die Federn ausfallen.



Auswirkungen auf die befallenen Tiere

Durch die fortschreitende Zerstörung des Federkleides wird besonders ein starker Befall mit Federlingen relativ schnell sichtbar. Das wirkt sich nicht nur auf die Schönheit des Gefieders sondern auch auf den Schutz vor der kalten und nassen Witterung aus.

Ganz typische Symptome bei den Vögeln sind neben den großen Schäden am Gefieder auch die verminderte Leistungsfähigkeit, Unterkühlung und eine sichtbare Unruhe der Vögel aufgrund des Juckreizes sowie der fortschreitende Ausfall der beschädigten Federn. So ist auch ein ungewöhnlich häufiges Putzen der Federn ein wichtiges Indiz für den Befall.

Weil sich die Federlinge auch farblich der Umgebung der Federn anpassen, ist es schwer diese auf den ersten Blick zu finden. Wenn man allerdings die Feder anhebt, werden die Parasiten schnell sichtbar - vor allem, wenn sie in großen Gruppen auftreten. Von einer Übertragung auf den Menschen ist nichts bekannt.


 

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