Kalkbeinmilben erkennen und behandeln

Die sogenannte Kalkbeinmilbe, auch Grabmilbe genannt, ist in vielen Hühnerställen zu finden. Sie ist allerdings so klein, dass man sie mit bloßem Auge nicht sehen kann. Vom Aussehen ähnelt der Parasit einer Zecke, ist allerdings deutlich kleiner. Die ovale Milbe gehört zur Kategorie der Spinnentiere.

Zwischen den Weibchen und den Männchen gibt es einige große Unterschiede. Die Weibchen sind mit einer Größe von 0,3 bis 0,5 Millimetern fast doppelt so groß wie die Männchen und haben Krallen an ihren kleinen Beinen. Die männlichen Milben verfügen dagegen nur über kleine Haftnäpfe, mit denen sie sich festhalten können.



Vorkommen und Ernährung

Es gibt gleich mehrere Arten dieser Parasiten, die unterschiedliche Vogelarten befallen. So befallen die sogenannten Knemidocoptes mutans unter anderem die Beine von Hühnern und Puten. Sie halten sich dabei in der Nähe von Hühnern auf und nisten sich auf den Füßen der Vögel ein.

Hier fühlen sie sich am wohlsten. Gefährlich sind vor allem die weiblichen Kakbeinmilben, die mit ihren starken Mundwerkzeugen schmale Gänge in die Hühnerbeine gräbt, in den Gängen bis zu 50 Eier ablegen und hier bis zu ihrem Tod bis zu sechs Wochen leben kann.

Durch die Gräben lockern sich die Schuppen unterhalb der Beine und es entstehen Hautentzündungen. Durch die Entzündungen sondern sich kleine Mengen an Blutserum ab und es entstehen dunkelgraue Wucherungen. Nun sehen die Beine der Hühner aus, als seien sie mit einer dicken Kalkschicht überzogen. Das nennt man Kalkbeine. Dabei handelt es sich um Krätze.

Übertragen werden die Milben durch den direkten Köperkontakt der Vögel. Gefährdet sind hier vor allem die Küken, die die Milben von ihren Glucken übertragen bekommen und diese nicht mehr loswerden. Den jungen Hühnern sieht man den Befall zunächst aber nur ganz schwer an. Erst im weiteren Verlauf der Krankheit wird ein Befall der Milben sichtbar.

Außerdem können Hühner die kleinen Parasiten, die vor allem eine feuchte und warme Umgebung bevorzugen, auch über die Sitzstangen oder das Vogelstreu im Stall aufnehmen.



Auswirkungen auf die befallenen Tiere

Neben den typischen "Kalkbeinen" sind auch spezifische Antikörper im Blut ein klares Indiz für den Befall von Hühnern mit mehreren Exemplaren der Kakbeinmilbe. Die Krätze und die sich daraus ergebenden großflächigen Entzündungen beeinträchtigt das Leben der Vögel deutlich.

Unter anderem sind deren Bewegungen durch den Milbenbefall ganz deutlich eingeschränkt. Außerdem leiden die Hühner an einem deutlich sichtbaren Juckreiz. Die Lebensfreude der Tiere ist damit stark eingeschränkt. Ein weiteres deutliches Indiz für Kalkbeine bei Hühnern und anderem Geflügel sind geschwollene und blutige Füße.

 

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