Befall der roten Vogelmilbe im Hühnerstall

Die Rote Vogelmilbe gehört zu den Spinnentieren. Sie hat einen ovalen Körper und verfügt über lange Mundwerkzeuge, mit denen sie die Vögel stechen und ihnen das Blut aussaugen kann.

Die Milben haben eine weiße bis hellgraue Farbe. Die Weibchen sind etwas größer (zwischen 0,7 und 0,8 Millimeter) als die Männchen (etwa 0,6 Millimeter). Wenn die Weibchen Blut aufgenommen haben, können sie sogar eine Größe von etwas mehr als einem Millimeter erreichen. Das Weibchen lebt bei optimalen Bedingungen von etwa 25 Grad Celsius und einer hohen Luftfeuchtigkeit etwa sechs Wochen.

Im Laufe ihres Lebens produziert die Milbe bis zu 50 Eier. Bei geeigneten Temperaturen, die bei etwa 10 Grad Celsius liegen können, können die Parasiten auch ohne eine Nahrungsaufnahme sogar mehrere Monate überleben. Sie fallen dabei in eine Art Starre, und entwickeln sich in dieser Zeit nicht.

Tiere ohne jede Gelegenheit zur Nahrungsaufnahme können 34 Wochen überleben!


Vorkommen und Ernährung

Die Rote Vogelmilbe ist auf der ganzen Welt verbreitet und gilt als der am Häufigsten vorkommende sogenannte Ektoparasit in der Geflügelhaltung. Sie hält sich überwiegend in geschützten Spalten, Ecken und Nischen in der Nähe der Wirtstiere (Legenestern bzw. Sitzstangen) auf.

Der Parasit ernährt sich in erster Linie vom Blut der Wildvögel, Hausgeflügel oder auch Ziervögel. Aktiv sind die Milben bei Temperaturen von mindestens 10 Grad Celsius - bevorzugt in milden Nächten im Frühjahr oder auch im Herbst. Da bewegen sie sich aufgrund ihrer geringen Größe sehr schnell fort. Sind keine Vögel verfügbar, können die Milben auch Menschen befallen. Betroffen sein können dabei vor allem Menschen, die in der Vogelhaltung - unter anderem in einem Hühnerstall - arbeiten.


Auswirkungen der roten Vogelmilbe auf die befallenen Tiere

Tiere, die von den kleinen Milben gestochen werden, werden unruhig und kratzen sich immer wieder an den Einstichstellen, sodass sichtbare Kratzspuren am Federkleid entstehen. Daraufhin können an diesen Stellen auch Infektionen auftreten. Außerdem können die gestochenen Tiere nicht oder nur sehr schlecht schlafen und zeigen daraufhin starke Stresssymptome.

Sehr häufig führen Verhaltensstörungen wie Federpicken und Kanibalismus auf den Befall der roten Vogelmilbe zurück!

Zudem zeigt sich bei den Vögeln eine erhöhte Anfälligkeit für verschiedenste Krankheiten. Bei stark von den Milben befallenen Vögeln kann zudem eine Blutarmut auftreten und die Anzahl und Qualität der abgelegten Eier zurückgehen.
Bei einem starken Befall können die Milbenstiche für viele Vögel auch tödlich sein - vor allem aber für die jungen Tiere.


Daran erkennt man einen Befall der roten Vogelmilbe


Aufgrund ihrer äußerst geringen Größe sind die Milben mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Sie befinden sich schließlich auch nicht permanent auf dem Vogel. Nach dem Aussaugen des Blutes verstecken sie sich tagsüber in den versteckten Nischen und Ecken des Stalls, um sich zu schützen und nicht entdeckt zu werden.

Einen Befall durch die roten Vogelmilben kann man sowohl an den Wesensveränderungen (z.B. Trägheit, Federpicken, Kanibalismus) der Vögel als auch an den Eiern erkennen. So sind unter anderem die Dotter blasser als normal. Außerdem sind in vielen Fällen Blutspritzer auf den Eierschalen zu sehen.

Durch einen optimalen Schutz können Krankheiten vermieden, das Wohlbefinden gesteigert und die Legeleistung und Qualität der Eier deutlich verbessert werden.

 
Bekämpfung von Hühnermilben im Stall und am Tier

Die größte Herausforderung liegt darin, alle Verstecke der Milben ausfindig zu machen und effektiv zu Behandeln. Aufgrund der explosionsartigen Vermehrung ist eine rechtzeitige Behandlung von entscheidender Beudeutung.

Wir haben uns sehr intensiv mit der Bekämpfung von Vogelmilben auf natürlicher Basis auseinandergesetzt. Folgende Lösungen helfen Ihnen im Kampf gegen Vogelmilben:


Behandlung von Vogelmilben im Stall:

HS Mikrogur 5 - Kieselgur Spritzmittel gegen Vogelmilben:
Die langfristige Vorbeuge gegen eine Besiedlung des Stalles durch Geflügelmilben!
Wasserlösliches Kieselgur mit extrem geringen Verbrauch (5-10g/m²).
Die Wirkung erfolgt über das Eindringen der Silikatpartikel in die Milbenkutikula (äußere Schutzschicht) und das Herauslösen von Lipiden. Die Kutikula verliert so ihre Barrierefunktion und die Milbe trocknet durch Flüssigkeitsverlust aus.
Hervorzuheben ist hier die gleichmäßige Verteilung des Wirkstoffs. Nur Milben, die mit dem Mikrogur in Berührung kommen, werden auch behandelt.
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